11. August 2016

Medizinisches Cannabis

MEDIZINSCHES CANNABIS

Eine medizinische Anwendung von Cannabis ist im Grunde kein neues Phänomen. Cannabis ist schon seit einer Ewigkeit für medizinische Zwecke verwendet worden. In alten medizinischen Zeitschriften (auf Chinesisch und Hindi) wird die medizinische Anwendung von Cannabis beschrieben – wir sprechen hier von Tausenden von Jahren. Cannabis wird dort unter anderem als entzündungshemmend, beruhigend, schmerzlindernd und krampflösend beschrieben. In Europa dauerte es ein wenig länger bis man sich über die medizinischen Vorteile von Cannabis bewusst wurde. Zu der Zeit Napoleons begann man dann auch hier Cannabis als Schmerzmittel, Beruhigungsmittel und zur Linderung von Krämpfen zu verwenden. Heute wird immer noch medizinisches Cannabis für diese Zwecke verwendet.

Wenn man den vielen Geschichten, die im Netz kursieren, glauben schenkt, dann gibt es fast nichts, gegen das Cannabis nicht helfen könnte. So gibt es Geschichten über Menschen, die mit Cannabisöl beinahe alles kuriert haben. Zum Beispiel Schlaflosigkeit, Epilepsie, Rückenprobleme, Zahnschmerzen, chronische Schmerzen, Alzheimer, Arthritis, Demenz, Angst, Multiple Sklerose, Psoriasis, Morbus Crohn, Menstruationsschmerzen, Parkinson, Tourette Syndrom, Schizophrenie und unzählige Krebsarten – lese hier mehr über Cannabis und Krebs.

Cannabis zur medizinischen Anwendung ist nicht mehr aus der Welt zu denken. Es wird wirklich interessant, die Entwicklung in den kommenden Jahren weiter zu verfolgen. Weltweit gibt es schon eine Menge Forschungsergebnisse in Bezug auf medizinisches Cannabis, das die erwähnten guten Eigenschaften untermauert.

 

ARZNEIMITTEL  MIT CANNABIS UND CANNABIS ALS MEDIZIN

Wenn man über die Anwendung von medizinischem Cannabis spricht, ist es wichtig zwischen Arzneimittel mit Cannabis und Cannabis als Medizin zu unterscheiden. Im Folgenden werden wir den Unterschied zwischen den beiden Begriffen erläutern und ein wenig darlegen, was in Bezug auf die medizinische Verwendung von Cannabis in der Politik geschieht.

 

MEDIZIN MIT CANNABIS

Es besteht kein Zweifel, dass die Cannabispflanze eine Vielzahl von aktiven chemischen Substanzen enthält, die bei Einnahme mehrere Rezeptoren im Körper beeinflusst, welche direkt mit dem Endocannabinoid-System im Menschen verbunden sind – und dies gilt auch für Tiere. Die Cannabispflanze kann somit dazu verwendet werden das Immunsystem zu stärken und ein Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Die Ungleichgewichte im Körper können alles sein, von großen oder kleineren Beschwerden bis zu chronischen und schweren Krankheiten.

Cannabis kann für so viele verschiedene medizinische Zwecke verwendet werden, dass es sich fast zu gut anhört, um wahr zu sein. Die Ergebnisse sind nicht zu übersehen. Die pharmazeutische Industrie hat dies seit langem gewusst, aber vielleicht weil es nicht möglich ist, eine Pflanze zu patentieren, gibt es erst seit relativ kurzer Zeit medizinisches Cannabis von den Pharmaunternehmen. Medizinisches Cannabis gibt es in der EU derzeit nur begrenzt und nur in Form von verschreibungspflichtigen Präparaten, die in Labors hergestellt werden. Diese Präparate gibt es fast nur für Krebspatienten als schmerzlindernde und übelkeit-senkende Medizin, während andere Präparate für Sklerose-Patienten bestimmt sind, die durch die Einnahme von Cannabis weit weniger und leichtere Muskelkrämpfe erleben. Medizinisches Cannabis (oder Medikamente mit Cannabis) dieser Art enthält entweder natürliche Wirkstoffe aus der Cannabispflanze, oder leider nur allzu oft – künstliche, cannabis-ähnliche Substanzen.

Warum man es für notwendig hält, etwas zu produzieren, dass Stoffen ähnelt, die es bereits in der Natur gibt, wollen wir nicht weiter erörtern. Darüber gibt es bereits viele Theorien. Es ist kein Geheimnis, dass wir hier auf Greendom.de das natürliche Produkt bevorzugen, jetzt, wo es  nun einmal vorhanden ist. Vor allem auch um unnötige Inhalts- und Zusatzstoffe zu vermeiden, die potentiell schwere Nebenwirkungen verursachen könnten. Im folgenden Abschnitt kannst du mehr über die Verwendung von natürlichem Cannabis für medizinische Zwecke lesen.

 

CANNABIS ALS MEDIZIN (Medizinisches Cannabis)

Oben hatten wir kurz etwas über die Verwendung von Arzneimittel mit Cannabis geschrieben. Jetzt geht es um die richtige Ware, nämlich einer Verwendung von natürlichem Cannabis als Medizin. Die Cannabispflanze wird bereits seit Jahrtausenden als Medizin auf der ganzen Welt eingesetzt. In den alten Schriften aus China und Indien findet man Beschreibungen, wie Cannabis auch damals medizinisch genutzt wurde. Zum Beispiel als Beruhigungsmittel, Schmerzmittel und, aufgrund der starken entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze, um Entzündungen im Körper zu bekämpfen.

Heute wird Cannabis als Arzneimittel verwendet um folgende Beschwerden und Krankheiten zu lindern: Krebs, Zahnschmerzen, Multiple Sklerose, ALS, Tourette, Psoriasis und andere Hauterkrankungen, Parkinson, Borreliose, Schlaflosigkeit, Epilepsie, Alzheimer-Krankheit, Rückenprobleme, Arthritis, Demenz, Angst, ADHS, Essstörungen, Depression, Schizophrenie, Morbus Crohn, Alkoholismus, Menstruationsschmerzen und chronische Schmerzen. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig. Einer Verwendung von Cannabinoiden in Cannabis sind in der Tat keine Grenzen gesetzt. Da die Cannabinoide mit dem Endocannabinoid-System kommunizieren, welches wiederum zur Regulierung des Appetits direkt in Beziehung steht zur Wahrnehmung von Schmerzen, dem Immunsystem und das zentrale Nervensystem, ist es wohl nur deiner Fantasie überlassen gegen welche Beschwerden und Krankheiten sie noch helfen können.

 

CANNABIS UND KREBS

Weil es offensichtlich zu heikel ist, zu behaupten, dass medizinisches Cannabis Krebs heilen kann, und wir uns auch nicht dazu verleiten lassen werden, kannst du hier selbst beurteilen, was du über diese Forschungsergebnisse denkst.

Krebs wird als Oberbegriff für jede Zelle im Körper gebraucht, die unkontrolliert wächst und durch eine Verbreitung den „Wirt“ in Gefahr bringt. Der Körper hat sozusagen die Kontrolle über die Zellteilung verloren, die im Körper stattfindet. In den 70er Jahren erschienen die ersten offiziellen Studien zur Verwendung von medizinischem Cannabis gegen Krebs, und heute wird bereits sehr viel und weltweit über diese Thematik geforscht. Mehrere Laborstudien dokumentieren einen positiven Effekt von medizinischem Cannabis in der Krebstherapie. Einige Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Cannabinoide, die Fähigkeit der Krebszellen sich zu teilen und zu vermehren, stoppen. Andere Studien haben auch gezeigt, dass Cannabinoide Krebszellen zu einer Form von Selbstmord veranlassen können. Darüber hinaus können sie verhindern, dass Metastasen auftreten, was in der Praxis bedeutet, dass eine medizinische Verwendung von Cannabis möglicherweise das Risiko verringert, dass sich der Krebs auf andere Teile des Körpers ausbreitet.

Ein paar Untersuchungen zeigen auch, dass es vorteilhaft sein könnte eine Chemotherapie mit einer Strahlentherapie und einer medizinischen Verwendung von Cannabis zu kombinieren. Cannabis ist nicht nur für seine schmerzlindernde, übelkeit-senkende und appetitregulierende Fähigkeit bekannt. Es scheint auch andere positive Synergien aus dieser Kombination zu geben. Da eine Chemotherapie und Bestrahlung im Kampf gegen die Krebszellen leider immer auch gesunde Zellen angreifen, kann es im Körper leicht zu Entzündungen kommen. CBD Öl ist unter anderem für seine starke entzündungshemmende und antivirale Wirkung bekannt und kann somit helfen, diese Entzündungen im Körper zu bekämpfen, die typischerweise bei der herkömmlichen Krebsbehandlung auftreten.

Es gibt eine Vielzahl von Krebserkrankungen und nur weil Cannabis eine günstige Wirkung auf eine Art von Krebs hat, muss es nicht notwendigerweise auch eine positive Wirkung auf eine andere Krebsart haben. Um zu klären ob Cannabis für eine Krebsbehandlung in Frage kommt, ist es notwendig, für jede einzelne Krebsart Forschungen zu betreiben.

 

Unten findest du Links zu zahlreichen Artikeln (in englischer Sprache) über medizinisches Cannabis und Krebs:

Generelle Artikel

Schmerzlinderung

Lungenkrebs

Brustkrebs

Glioblastom / Gehirn

Hautkrebs

Prostata- / Darmkrebs

Blasenkrebs

Leukämie

Kaposi-Sarkom

Endokrine Tumoren

 

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